Was ist Hyaluronsäure?

Die Behandlung mit Hyaluronsäure-Fillern gehörte in den letzten Jahren, auch 2017, zu den beliebtesten Behandlungen in der Ästhetischen Medizin. Doch was ist eigentlich Hyaluronsäure?

 

Was ist Hyaluronan?

Vorweg: „Hyaluron“, „Hyaluronan“ oder „Hyaluronsäure“ werden meist synonym verwendet.

Hyaluronsäure ist ein Mehrfachzucker. Das bedeutet, dass Einfachzucker aneinander gekettet sind, wie z.B. auch bei der Stärke. Solche Mehrfachzucker – wissenschaftlich Polysaccharide – können die unterschiedlichsten Funktionen einnehmen, unterschiedlich groß sein, bedingt z.B. durch die Längen der Ketten.

Wo findet man es im Menschen?

Im Menschen ist Hyaluronsäure nicht nur in der Haut zu finden. Überall, wo ein „Stoßdämpfer“ gebraucht wird, findet man Hyaluronsäure: In den Gelenken und Bandscheiben, im Glaskörper im Auge. Wasser allein reicht da nicht, aber Hyaluronan kann sehr viel Wasser binden und damit Stöße abpuffern.
Wie wird das Hyaluronan zu therapeutischen Zwecken hergestellt?
Hyaluronsäure findet man also in Mensch und Tier. Früher wurden die Produkte für therapeutische Zwecke aus Hahnenkämmen hergestellt.
Heutzutage greift man jedoch auf die Fermentation zurück, um Hyaluronsäure von Hefezellen in größeren Mengen produzieren zu lassen. Der Vorteil dieser Produktionsweise ist, dass die allergischen Reaktionen auf die fremden Proteine damit minimiert werden. Die Aufreinigung aus den Hefen ist sehr viel einfacher und das Hyaluronan liegt dann sehr viel reiner vor, wodurch allergische Reaktionen vermieden werden.

Wofür werden so viele unterschiedliche Hyaluronsäure-Produkte benötigt? Worin unterscheiden sie sich?

Die unterschiedlichen Produkte werden für unterschiedliche Anwendungen geschaffen. So gibt es Hyaluronsäureprodukte, die visköser sind, andere sind dünnflüssiger. Ich verwende ausschließlich Hyaluronsäure-Filler von Juvéderm mit der Vycross-Technologie. Das bedeutet, dass die Ketten der Zucker auch miteinander vernetzt sind. Der Vorteil ist dabei, dass der Abbau der Hyaluronsäure durch diese Vernetzung verlangsamt ist und dass der Effekt der Behandlung länger anhält.
Auch schwellen diese vernetzten Produkte weniger an, weil sie weniger Wasser binden können. Die Behandlung wird hierdurch sanfter und es sind insgesamt kleinere Konzentrationen notwendig.

Je stärker die Ketten aus dem Zucker miteinander vernetzt sind, desto fester ist das Produkt. Bei festen Hyaluronsäureprodukten kommt es auch zu einer guten „Hebewirkung“ im Gesicht. Wenn also nicht nur Falten unterfüttert werden sollen, sondern dem Gesicht auch etwas mehr Kontur gegeben werden soll, dann verwende ich ein stärker vernetztes Produkt, wie das „Voluma“. Für die Lippen eignen sich eher dünnflüssigere, formbare Hyaluronan-Produkte, die dennoch eine Kontur setzen können. Hierfür ist das VOLBELLA vorgesehen, das auch mit einer sehr dünnen Nadel in die Lippen eingebracht wird.

Weiterhin gibt es Hyaluron-Produkte, die sich nicht zur Faltenunterfüllung eignen, sondern der Haut Feuchtigkeit zurückgeben sollen. Dazu gehören HYDRATE und auch VOLITE. Letzteres verbessert die Hautqualität und verleiht der Haut ein schönes Strahlen.

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