Sklerosierung – Die Verödung von Besenreisern

Was sind Besenreiser?

Als Besenreiser werden kleine Venen, die oberflächlich unter der Haut verlaufen, bezeichnet. Feine hellrote bis dunkelblaue netzartig verlaufende Äderchen sind sichtbar. Staut sich das Blut in den Gefäßen zurück, dehnen sich die Gefäßwände aus, was die Entstehung von Besenreisern beeinflusst.

Um sicher zu gehen, dass es sich nur um ein kosmetisches Problem handelt und nicht eine tiefer gelegene Vene betroffen ist, eignen sich eine Ultraschalluntersuchung (Sonografie) oder eine Röntgenuntersuchung der Gefäße (Angiografie) bei einem Facharzt für Venenheilkunde. Der Blutfluss der tiefer liegenden Venen kann damit ebenfalls beurteilt werden. Besenreiser treten meistens an den Beinen auf. Frauen sind häufiger betroffen als Männer, da sie öfters unter schwachem Bindegewebe leiden, was eine Erweiterung der Venen begünstigt. Rauchen, Schwangerschaft, Übergewicht oder stehende Berufe können sich zusätzlich negativ auswirken. Besenreiser sind in der Regel ungefährlich und verursachen keine Beschwerden.

Wie erfolgt eine Verödung?

Der Facharzt kann ambulant mittels Verödung die Besenreiser entfernen. Dabei wird in die kleinen Gefäße ein verödender Wirkstoff injiziert. Dieser breitet sich in den Gefäßen aus und ruft eine lokale Entzündungsreaktion hervor. Dadurch verkleben die Venenwände. Die abgestorbenen Besenreiser werden vom Körper über Monate hinweg abgebaut bis diese verschwinden. Die Behandlung ist nahezu schmerzfrei, allerdings kann eventuell ein leichtes Brennen auftreten.

Können Komplikationen auftreten?

Die Nebenwirkungen sind gering. Gelegentlich tritt eine allergische lokale Reaktion auf das Verödungsmittel auf.

Was ist zu beachten?

Nach dem Eingriff ist das Tragen von Kompressionsverbänden oder Kompressionsstrümpfen für einige Tage sinnvoll. Hitzeanwendungen wie Saunieren und ausgedehnte Sonnenbäder sowie Krafttraining sollten für vier bis sechs Wochen vermieden werden. Bewegung hingegen wirkt sich positiv auf den Heilungsprozess aus.
Das Resultat lässt sich erst nach einigen Wochen beurteilen, wenn die zerstörten Gefäße vom Körper abgebaut wurden. Gegebenenfalls sind mehrere Sitzungen notwendig. Das  Auftreten neuer Besenreiser kann durch die Behandlung nicht verhindert werden. Dieses Verfahren wird von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen.



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