Wundheilung: Wenn die Haut verletzt ist

Eine kleine Wunde kommt schnell. Egal ob Schnittwunden, Schürfwunden oder Operationsnarben:  Manche sind einfach unangenehm oder schmerzen, andere bluten sehr stark oder verheilen schlecht.

 

Wie verheilen Wunden?

Wenn Sie sich verletzt haben, beobachten Sie schnell die erste Phase der Wundheilung: Über der Wunde bildet sich eine Kruste aus geronnenem Blut. Diese verschließt die Wunde provisorisch und verhindert weitere Blutungen und das Eindringen von Bakterien.

Als nächstes, der zweiten Phase der Wundheilung, wird „aufgeräumt“: unter der Kruste sorgen viele Faktoren dafür, dass verletzte Zellen und Krankheitserreger entfernt werden.

In der dritten Phase der Wundheilung geht es an die eigentliche Heilung: Gewebe, Bindegewebe und Blutgefäße wachsen wieder. Zum Schluss, in der vierten Phase, wächst die Haut nach.

Unterstützer der Wundheilung: Luft, Zink und Birkenrinden-Extrakt

Es gibt viele kleine Faktoren, die die Wundheilung erleichtern. Sicher haben Sie schon einmal den Spruch „Da muss Luft dran“ gehört. Sauerstoff ist in der Tat wichtig in der Wundheilung: Alle beteiligten Zellen benötigen für ihre Aktivitäten Sauerstoff. Auch das Gewebewachstum ist sauerstoff-abhängig. Der erforderliche Sauerstoff kommt jedoch häufig ausreichend aus dem Blut. Dennoch sollten blutstillende Pflaster und Verbände auch nicht luftdicht abgeschlossen sein.

Zink wird von je her als Wundheilungs-Spurenelement angesehen. Nicht ohne Grund ist es in vielen Wundschutzcremes enthalten. Seine antiseptische Wirkung hilft, Entzündungen zu vermeiden. Aber es unterstützt auch andere Prozesse der Wundheilung durch seine Mitwirkung in der Neubildung von Geweben.

Seit kurzem ist auch die unterstützende Wirkung des Birkenrinden-Extraktes erklärt: *Stoffe im Birkenrinden-Extrakt helfen beim Entfernen der toten Zellen und der Bakterien und in der dritten Phase der Wundheilung beim Aufbau des Gewebes. Auch sind sie am Aufbau von Strukturen, die neue Zellen transportieren, beteiligt.

Besonders bei größeren Wunden oder Operationsnarben sollten sie jedoch Methoden zur Wundenpflege mit dem behandelndem Arzt absprechen. Hier kommen neue Wundauflagen zum Einsatz, die früher nur im Bereich der sogenannten „Ulcustherapie“ eingesetzt wurden, also dann, wenn nichtheilende Wunden vorhanden sind. Ein typischer Vertreter davon ist zum Beispiel ein Ulcus bei Diabetes.

Was tun, wenn hässliche Narben bleiben?

Narben machen Sie vielleicht interessanter- aber das muss ja nicht immer gefallen. Wenn Sie bemerken, dass nach einer Verletzung eine große oder auffällige Narbe bleibt, können wir Ihnen helfen. Kälte wurde früher oftmals eingesetzt. Heute können wir auf ein sehr breites Spektrum der Narbentherapie zugreifen. Vor allem ist es wichtig zu wissen, was für ein Narbentyp vorliegt. Bei Aknenarben z.B. kommen oftmals Laser, fraktionierte Laser oder auch das Needling zum Einsatz. Bei überschießenden Narben, sogenannten Keloiden eher wieder ältere Methoden wie das Unterspritzen mit Cortison oder Silikonpflaster. Auch kann sogar Botulinum nachweisbar und protektiv zur Narbenreduktion eingesetzt werden. Zögern Sie nicht und kommen Sie zu uns. Wir beraten Sie über mögliche Therapien

*Quelle: http://www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0086147;jsessionid=ABF5157A4157E06C05C49CCB5F10B0AC

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