Wann kann man einen „Leberfleck“ lasern?

Entweder sie stören und sehen nicht schön aus, oder sie könnten eine Vorstufe des schwarzen Melanoms sein. Das Entfernen von Leberflecken, Muttermalen oder Nävi ist mit zwei Methoden möglich: Einer Excision, also einer herkömmlichen Operation, oder einer Laserbehandlung.

 

Muttermale oder Nävi, manchmal auch Leberflecken genannt, sind Ansammlungen von pigmentierten Zellen in der Haut. Sie können flach oder erhaben, groß oder klein, unterschiedlich gefärbt sein- und harmlos oder bösartig.

Wann ist ein Muttermal bösartig?

Kurz gesagt: Von außen ist nicht immer sicher zu erkennen, dass ein Muttermal dysplastisch oder gar schon zum Tumor entwickelt ist. Auch die äußere Analyse bei einem Dermatologen kann darüber keine 100%ige Aussage treffen. Eine computerassistierte Muttermalkontrolle mit z.B. dem Fotofinder System kann das Muttermales auswerten und einen ersten Hinweis dazu geben. Das Fotofinder System wertet den Fleck nach der sogenannten ABCDE – Regel aus (s. unten). Hierbei steht A für Asymmetrie, B für Begrenzung, C für Colorit oder Farbe, D für den Durchmesser und E für die Erhabenheit.
Befindet der Dermatologe das Muttermal als bedenklich, wird er den Patienten kurzfristig zur Kontrolle 4-8 Wochen später bestellen, oder das Muttermal sofort operativ entfernen. Bei jeder Entfernung eines auffälligen Muttermales wird eine feingewebliche Probe durch den Pathologen durchgeführt.

Diese feingewebliche Analyse nach der Operation gibt eine eindeutige Antwort.

Beobachten Sie Ihre Muttermale!

Machen Sie regelmäßig selbst einen Hautcheck, denn Veränderungen an Muttermalen können auch selbst wahrgenommen werden.

Häufig sind Muttermale angeboren oder erscheinen innerhalb kurzer Zeit nach der Geburt. Dann sind sie auch meist harmlos. Wenn sie jedoch

  • eine unregelmäßige Form bekommen (Asymmetrie)
  • sich die Begrenzung,
  • Farbe (Colour) oder
  • der Durchmesser verändern,
  • oder aus einem flachen Muttermal ein knotiges mit gefurchter Oberfläche wird (Erhabenheit/ Entwicklung),

können dies Zeichen für eine Veränderung der Zellen sein.

Diese Merkmale eines Muttermals sind in der sogenannten „ABCDE-Regel“ zusammengefasst.

Wenn eines Ihrer Muttermale sich in diesen Kriterien verändert, sollten Sie einen Dermatologen aufsuchen.

Was passiert beim Dermatologen?

Der Dermatologe untersucht die Muttermale mit einer Lupe. Er wird Sie über das weitere Vorgehen beraten. Nicht immer ist gleich eine Operation notwendig. In manchen Fällen wird er zur weiteren Beobachtung raten.

Kann man Muttermale immer durch eine Laserbehandlung entfernen?

Eine Laserbehandlung bietet den Vorteil, dass sie schmerzlos ist, da vorher die zu behandelnde Stelle betäubt wird. Auch bleiben keine Narben, wenn die Behandlung fachmännisch gemacht wird.

Pigmentierte Muttermale werden grundsätzlich nie gelasert, harmlose Sonnenflecken jedoch schon. Auch erhabene sogenannte „dermale Nävi“ können wiederum gut gelasert werden, so dass die operative Entfernung und damit die Narbenbildung, nicht mehr notwendig sind.

Allerdings müssen Sie auf eine Laserbehandlung verzichten, wenn der Verdacht auf eine Entartung besteht. Dann ist zur Klärung, ob es sich um eine bösartige Veränderung handelt, eine feingewebliche Untersuchung notwendig. Dies kann nur nach operativer Entfernung erfolgen.

Hört sich kompliziert an, ist aber ganz einfach: Kontrolle durch einen Dermatologen, der sich mit allen Hautveränderungen bestens auskennt.

 

 

 

 

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