Wanderröte: Das erste Anzeichen der Borreliose ist dermatologisch

Mittlerweile ist man zu keiner Jahreszeit vor Zecken sicher. Zecken sind Überträger vieler Erkrankungen. In Deutschland sind dies hauptsächlich die Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME) und Borreliose.

 

Nach einem Spaziergang im Wald oder durch eine Wiese werden Zecken schnell zum „Mitreisenden“. Meist kriechen sie noch eine Weile auf dem Körper herum. Finden sie den Weg auf die Haut und ein geeignetes Fleckchen um die Blutmahlzeit zu beginnen, stechen sie zu.

Häufig, aber nicht immer, haben auch die Zecken selber Mitreisende: In Mitteldeutschland sind dies meist Viren, die die Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME) auslösen oder Bakterien, die die Borreliose verursachen.

Bei letzterer kann sich das erste Symptom auf der Haut zeigen.

Die Wanderröte ist ein sicheres Zeichen für eine Borreliose

Tage bis Wochen nach dem Zeckenstich erscheint in 40-60% der Fälle eine lokale Entzündung der Haut. Sie kann eine große Fläche einnehmen und sich kreisförmig um den Stich herum ausbreiten. Diese Rötung ist ein sicherer Hinweis auf eine Borreliose. Finden Sie eine solche Stelle auf Ihrem Körper, sollten Sie unbedingt einen Hautarzt aufsuchen.

Auch wenn Sie nach einem Zeckenstich keine Rötung feststellen, aber die Symptome einer Grippe haben, können diese Zeichen für eine Borreliose sein.

Wie läuft die Krankheit weiter ab?

Die Wanderröte ist ein Symptom der frühen Erkrankungsphase. In der zweiten Phase treten neurologische Symptome auf. Meist sind dieses Schmerzen der Nervenwurzeln.

Bleibt eine Borreliose unbehandelt, kann die Erkrankung chronisch werden. Dann leiden die Betroffenen unter Arthritis.
Je früher die Behandlung begonnen wird, desto erfolgreicher ist sie.

Borreliose wird mit Antibiotika behandelt. In der späten Erkrankungsphase werden die Antibiotika meist intravenös verabreicht.

Doxycyclin macht die Haut empfindlicher gegen Sonnenlicht. Schützen Sie sich während der Behandlung gut gegen Sonnenbrand!

Wie schütze ich mich am Besten vor Borreliose?

Wer in der Natur unterwegs ist, sollte sich mit langer Kleidung und geschlossenen Schuhen schützen. Nach der Wanderung haben Sie noch einige Stunden Zeit, bevor sich die Zecken in der Haut festbeißt. Suchen Sie Ihren Körper ab.
Wenn Sie eine Zecke bereits in der Haut finden, entfernen Sie sie z.B. mit einer Zeckenkarte oder einer nicht zu scharfen Pinzette.

Nicht in jeder Zecke befinden sich Borrelien. Und: je eher Sie die Zecke entfernen, desto kleiner ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich Krankheitserreger aus der Zecke in die Blutbahn ergießen. Daher ist ein Zeckenstich nicht gleich ein Grund zur Sorge. Sie sollten die Haut um den Stich beobachten.

Milde Winter sind gute Zeckenwinter

Im Winter oder bei sehr nassem Wetter kommen die Zecken nicht aus ihren Verstecken.

Laut einer Meldung von Süddeutschen Zeckenkongress (im März 2014) traten die ersten Fälle von FSME im Jahr 2014 jedoch bereits im Januar auf. Da die Übertragung der Krankheit nicht von Mensch zu Mensch erfolgen kann, müssen die Patienten im Winter einen Zeckenstich gehabt haben.

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