5 Hauterkrankungen, die Sie vermeiden indem Sie Stress vermeiden

Stress ist ein wenig greifbarer Begriff. Er beginnt für jeden Menschen an einem anderen Punkt. Manchmal ist er positiv, manchmal, besonders wenn er zu lange anhält, ist Stress belastend. Das merken wir an unserem Körpergefühl und auch an unserer Haut.

 

Selten wird eine Hauterkrankung durch Stress allein ausgelöst, eher wirkt er als Verstärker einer bestehenden Erkrankung. Und gerade was Hauterkrankungen angeht, wird er durch die Symptome noch verschlimmert. Denn Hauterkrankungen sind oft sichtbar für die Mitmenschen. Das Wohlbefinden leidet. Und das stresst uns erneut. Ein Teufelskreis also, den wir stoppen müssen.

Wie zeigt uns die Haut, dass wir zu viel Stress haben?

Akne

Akne ist zum Teil Veranlagung, zum Teil ein Zeichen des Hormonstatus und eine Sache der Neigung zu Entzündungen. Stress beeinflusst den letzten Punkt. Aber denken Sie darüber nach, wie Sie sich bei Stress verhalten. Essen Sie anderes? Inwiefern die Ernährung eine Rolle spielt, ist umstritten, aber möglicherweise ernähren Sie sich doch anders als in Zeiten, in denen Sie entspannter sind?

Was Sie generell bei Akne tun können, lesen Sie auch in dem Beitrag in meinem Newsbereich.

Vitiligo

Vitiligo oder die Weißfleckenkrankheit ist eine Autoimmunerkrankung. Das Immunsystem greift dabei die pigmentierten Zellen (Melanozyten) an und zerstört sie. Die Folge sind sehr helle, weiße Flecken auf der Haut, die über den ganzen Körper verteilt auftreten können.
Es ist noch eine Vermutung, dass Stress und weitere „Schübe“ zusammen hängen. Jedoch ist bekannt, dass Nervensystem und Immunsystem miteinander kommunizieren. Dadurch liegt die Vermutung nahe, dass Stress die Ausbreitung der betroffenen Stellen födert.

Altern

Altern ist zwar keine Erkrankung, sondern ein natürlicher Prozess. Dennoch freuen wir uns nicht über dieses Phänomen und wünschen uns eine Verlangsamung.

Auch ist die Frage, ob Stress uns älter macht, noch nicht bewiesen. Aber allein die Augenringe durch Übermüdung und die Sorgen- oder Zornesfalten, die sich in stressigen Phasen legen, lassen einen Menschen nicht wie einen Jungbrunnen aussehen. Auch auf das jugendliche Aussehen der Haut kann sich die Ernährung auswirken: Mangel an Vitaminen und Wasser lassen die Haut erschlaffen.

Herpes

Die Lippenbläschen sind die Folge einer Virusinfektion. Das Virus tragen die einmal infizierten Menschen meist in den Nervenzellen, ohne dass sie eine Erkrankung zeigen. Die Viren ruhen. Stresshormone wie Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol können den Ruhezustand der Viren beenden. Dann vermehren sich die Viruspartikel. Die Folge ist ein erneutes „Aufblühen“ der Lippen.

Neurodermitis und Schuppenflechte

Stress kann zu Schüben bei vielen Hautproblemen führen. Gerade Neurodermitis und die Schuppenflechte (Psoriasis) können durch die Anspannung verstärkt werden.
Umgekehrt kann die getriggerte Erkrankung auch wieder Stress bedeuten: Zum Einen kann der Juckreiz den Schlaf stören. Nicht zur Ruhe zu kommen ist Stress. Zum Anderen sind Rötungen und geschuppte Haut ein auffälliges Merkmal. Viele Patienten scheuen den Kontakt zu anderen Menschen.
Hier belastet der Teufelskreis besonders, denn die Symptome zu ignorieren ist unmöglich. Damit ist auch der Stress sehr viel schwieriger abzustellen.

Ich hoffe, dass Sie eine stressfreie Advents- und Weihnachtszeit verleben konnten und wünsche Ihnen ein gutes 2016.

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